Tierosteopathie


Reha für Tiere

Was ist Osteopathie?
Die Geschichte der Osteopathie
Die 3 Säulen der Osteopathie
Die Grundprinzipien der Osteopathie
Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie
Ziele der Osteopathie

 

Die Osteopathie erfreut sich immer mehr Zuspruch und hat auch in der Tiermedizin Einzug gehalten. Es ist eine faszinierende Arbeit, die mich täglich begeistert
und die ich gerne ein wenig näher beschreiben möchte.


Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode bei der ausschließlich mit den Händen gearbeitet wird. Der Osteopath untersucht das Gewebe des ganzen Körpers um mögliche Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu behandeln. Dabei handelt der Osteopath auf den Patienten bezogen, d.h. er betrachtet ihn
als Einheit von Körper, Geist und Seele, geprägt durch sein individuelles Umfeld.

Die Osteopathie stützt sich auf die Eigenbewegung des Körpergewebes, der einzelnen Körperteile und Organsysteme sowie deren Zusammenspiel untereinander.
Ist die Funktion bzw. ist die Eigenbewegung/ Bewegungsfreiheit der jeweiligen Struktur gestört entstehen Spannungen im Gewebe mit daraus folgenden Funktionsstörungen. Liegen Funktionsstörungen im Gewebe vor ist es nur eine Frage der Zeit bis der Körper diese nicht mehr kompensieren/ausgleichen kann
– es entstehen Beschwerden -

Der Körper verfügt von Natur aus über enorme Selbstheilungskräfte, eine Art Gleichgewicht um den Organismus aufrecht zu erhalten. Aufgrund zahlreicher Innerer und Äußerer Einflüsse (Krankheiten, Operationen, Bewegungsmangel, Stress, Schlafstörungen, Elektrosmog, Medikamente, mangelnde/schlechte Ernährung, Narben ... um nur einige zu nennen) ist der Körper oft nicht mehr in der Lage dieses Gleichgewicht aufrecht zu halten. - Die Selbstheilungskräfte sind erschöpft -

Wir sprechen dann nicht mehr von Gesundheit sondern von Krankheit. Aber auch dann versucht der Körper weiterhin gesund zu werden, d.h. ein neues Gleichgewicht herzustellen. Der Körper ist ständig am arbeiten, schafft es aber häufig nicht die Beschwerden zu kompensieren, sie manifestieren sich, machen sich körperlich, seelisch oder geistig bemerkbar, schulmedizinisch ist oft alles unauffällig, - es beginnt ein Teufelskreislauf -

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Die Geschichte der Osteopathie

"Find it, fix it, leave it"
Dieser Satz stammt von dem eigentlichen Begründer der Osteopathie, Dr. Andrew, Taylor Still (1828-1917), ein amerikanischer Arzt, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein neues Verständnis von Gesundheit und Krankheit hervorbrachte. Er betrachtete den Mensch als Einheit aus Körper, Geist und Seele und war nach intensiven Studien davon überzeugt, dass der Körper in der Lage ist sich selbst zu heilen. Voraussetzung für ihn war eine gute Beweglichkeit aller Körperbereiche, um eine ideale Ver- und Entsorgung des Gewebes durch Blut- und Lymphe, inklusiver intakter Nervenversorgung zu gewährleisten.

Während Dr. Still sich vor allem mit dem Bewegungsapparat beschäftigte, erweiterte ein Schüler von ihm, Dr. William Garner Sutherland (1873-1954) das Gebiet im kraniellen Bereich. Er beschäftigte sich jahrelang mit der Anatomie des Schädels, insbesondere der Schädelnähte und deren Ausformung. Dr. Sutherland stellte eine sehr feine, eigenständige und pulsierende Bewegung am Schädel, Steißbein, aber auch an anderen Strukturen des Körpers fest, die unabhängig vom Herzschlag oder der Atmung zu erspüren sind. Die sogenannte "primäre Respirationsbewegung" bildet seitdem ein wichtiges Instrument zur Diagnose und Therapie für den Osteopathen.

Eine weitere Ergänzung, das viszerale System, erfuhr die Osteopathie in den 80er Jahren durch die beiden Osteopathen, Jean-Pierre Barral und Jacaques Weischenck. Sie beschäftigten sich mit den Inneren Organen und wie man sie untersucht und behandelt.

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Die Osteopathie basiert also auf 3 Säulen

- die Strukturelle Osteopahtie (Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Faszien)
- die Cranio-Sacrale Osteopahtie (Schädelknochen, Kreuzbein, Liquor, Hirn-/Rückenmarkshaut)
- die Viszerale Osteopathie (Beweglichkeit, Eigenrhythmus u. Funktion der inneren Organe)

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Die Grundprinzipien der Osteopathie

Der menschliche Körper ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele.
Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig.
Der Körper besitzt selbstregulierende und selbstheilende Kräfte.

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Einsatzmöglichkeiten der Osteopathie

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Ziele der Osteopathie

Das Ziel der Behandlung ist die Funktionsstörungen mit den Händen zu erkennen und mittels manuellen Techniken sanft zu lösen, damit Bewegung, ob am Bewegungsapparat oder innerhalb des Organsystem, in vollem Umfang wieder funktionieren kann.
... mehr können wir Osteopathen nicht tun, denn heilen kann sich der Körper von selbst !!!

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